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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Aktuelle Änderungen des Qualifizierungschancengesetzes

Seit dem 01.01.2019 gilt das neue Qualifizierungschancengesetz.

Arbeitnehmerinnen / Arbeitnehmer sollten dadurch mehr Möglichkeiten bekommen, sich weiterzubilden.

Der Deutsche Bundestag hat vor kurzem das Arbeit-von-morgen-Gesetz (Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung) in 2./3. Lesung beschlossen

 

Aktuelle Änderungen des Qualifizierungschancengesetzes

  • Rechtsanspruch auf Nachqualifizierung:Beschäftigte, die einen Berufsabschluss nachholen wollen, haben nun einen Rechtsanspruch darauf, wenn sie damit ihre Beschäftigungschancen verbessern.
  • Transfergesellschaften:Weiterbildung in einer Transfergesellschaft kann nun unabhängig von Alter und Berufsabschluss sowie über das Ende des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld hinaus gefördert werden.
  • 5 Prozent höhere Zuschüsse:zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt bei Vorliegen einer Betriebsvereinbarung oder eines Tarifvertrages zur beruflichen Weiterbildung (ab 1. Oktober 2020)
  • 10 Prozent höhere Zuschüsse:zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt bei erhöhtem Weiterbildungsbedarf, wenn mindestens 20 Prozent der Belegschaft eine Weiterbildung benötigen; Ausnahme bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU): + 10 Prozent, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft eine Weiterbildung brauchen (ab 1. Oktober 2020)
  • Vereinfachte Antragsprozesse:Sammelanträge sind möglich, d. h. der Arbeitgeber stellt nur einen Antrag für Beschäftigte, deren Qualifikation, Bildungsziel oder Weiterbildungsbedarf vergleichbar sind (ab 1. Januar 2021)

 

https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/bundestag-beschliesst-arbeit-von-morgen-gesetz.html;jsessionid=C8ED4860A9D8D5A30DE146770D840F66

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