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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Bildungsurlaub

Bis auf Bayern und Sachsen besteht in allen Bundesländern die Möglichkeit Bildungsurlaub zu beantragen.

Bildungsurlaub heißt, dass ein Arbeitnehmer sich von der Arbeit freistellen lassen kann, um an einer anerkannten Weiterbildung teilzunehmen – und das bei fortlaufender Lohnzahlung. Einen Rechtsanspruch darauf haben:

  • Beschäftigte (in Teilzeit und Vollzeit), freie Mitarbeitende, Heimarbeitende (10 Tage innerhalb von 2 Jahren (bei 5 Tagen Arbeit pro Woche))
  • Auszubildende ( bis 25 Jahre: 10 Tage pro Jahr, sonst ebenfalls 10 Tage innerhalb von 2 Jahren)
  • Für Beamtinnen und Beamte gelten Sonderurlaubsregelungen des Bundes bzw. des Bundeslandes. Sie können daher keinen Bildungsurlaub beantragen.
  • Frühestens 6 Monate nach Bestehen des Beschäftigungsverhältnisses
  • Antragstellung beim Arbeitgeber spätestens 6 Wochen vor Kursbeginn
  • Anspruch auf Bildungsurlaub ist auf max. 50% der Beschäftigten pro Jahr beschränkt
  • Der Bildungsurlaub kann nicht in der von dem Arbeitnehmer vorgesehenen Zeit genommen werden, wenn zwingende betriebliche Belange oder Urlaubsansprüche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.

 

Es ist sinnvoll sich mit den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes vertraut zu machen. Entscheidend ist dabei das Bundesland in dem gearbeitet wird.

In Pendlerregionen wie Berlin-Brandenburg  kann es also sein, das der Berliner seinen Urlaub nach den Brandenburger Vorgaben absolviert und umgekehrt.

http://www.bildungsurlaub.de/bildungsurlaub_berlin.html

https://www.berlin.de/sen/arbeit/weiterbildung/bildungsurlaub/suche/

 

http://www.bildungsurlaub.de/bildungsurlaub_brandenburg.html

https://mbjs.brandenburg.de/bildung/lebenslanges-lernen/bildungsfreistellung-bildungsurlaub.html

 

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