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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Ausbildung III – Außerbetriebliche Ausbildung

Die außerbetriebliche Ausbildung bietet eine Alternative zur dualen Ausbildung in Deutschland. Die offizielle Bezeichnung lautet Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE).

Als außerbetriebliche Ausbildung gelten in Deutschland Ausbildungsverhältnisse, die vollständig oder nahezu vollständig durch staatliche Programme oder auf gesetzlicher Grundlage mit öffentlichen Mitteln beziehungsweise Mitteln der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden

Wer keinen Ausbildungsplatz gefunden hat oder noch keine klaren Vorstellungen hat, kann auf diesem Weg seinen Wunsch nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung verwirklichen.  Die BaE bietet jungen Menschen, die von der Bundesagentur für Arbeit ausgewählt werden, eine Alternative zur betrieblichen Ausbildung.

Ein Bildungsträger ist hier der Ausbilder.

Bildungsträger in Deutschland sind Einrichtungen, die im staatlichen Auftrag schulische und berufliche Bildungsmaßnahmen im Bereich der Ausbildung und Weiterbildung anbieten und durchführen.

Die Ausbildung findet in den Werkstätten des Bildungsträgers oder in Zusammenarbeit mit einem anerkannten Ausbildungsbetrieb statt. Alle Auszubildenden besuchen zusätzlich die Berufsschule. Der Bildungsträger begleitet die Jugendlichen die  gesamte Zeit und versucht diese zu unterstützen, z.B. durch Nachhilfe, bei der Prüfungsvorbereitung und durch Unterstützung bei Alltagsproblemen.

Ein Ausbildungsvergütung wird gezahlt. Die Abschlussprüfungen werden als Kammerprüfung abgelegt.

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013212.pdf

 

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