WDB Berlin Blog

Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Lernformen I - Präsenzunterricht

Präsenzunterricht

Der Name Präsenzunterricht impliziert bereits, dass die Lernenden dieser Lernform präsent, also körperlich anwesend sein müssen.

In der Regel werden hierbei Gruppen verschiedener Größe von einer lehrenden Person (Dozentin/Dozent, Anleiterin/Anleiter, Tutorin/Tutor) unterrichtet.

Die meisten Menschen kennen diese Lernform bereits aus der Schulzeit, wo der Klassenverband den Worten der Lehrkraft lauschte.

Trotzdem sollte das Lernen in der Erwachsenenbildung nicht mit dem Schulunterricht verwechselt werden, denn es herrschen vollkommen andere Grundvoraussetzungen.

Anders als Schülerinnen und Schüler, die der Schulpflicht unterliegen und sich weder Fächer noch die Lehrkraft  aussuchen können, lernen die Erwachsenen in aller Regel, freiwillig. Die Lerngruppen sind oft kleiner als Schulklassen. Zudem sind die Fortbildungswilligen in der Regel sehr motiviert und verfolgen ein eigenes Ziel, z.B. den beruflichen Aufstieg.

Bestandteil dieser Form des Lernens sind oftmals auch Gruppenarbeiten.

Im Präsenzunterricht werden überwiegend klassische Lernmittel vor Ort eingesetzt, wie z.B. Tafel, Flip-Chart, Projektor oder Beamer.

Vorteile:

  • Lernende haben soziale Kontakte, bilden eine Gruppe, das soziale Geschehen steht im Mittelpunkt.
  • Lehrende und Lernende lernen sich kennen, Lernende können Präferenzen füreinander entwickeln.
  • Lehrende können auf Verständnisschwierigkeiten und auf Anregungen unmittelbar reagieren.
  • Die Kommunikation ist ganzheitlich.
  • Die Lernenden unterstützen sich beim Lernen gegenseitig. Es können weiterbringende Diskussionen entstehen.

Nachteile:

  • Alle Personen müssen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein.
  • Die Lernenden sollten annähernd gleiches Vorwissen haben, damit der Lernfortschritt nicht behindert wird.
  • Das Lerntempo ist nicht individualisierbar.

Kommentar schreiben

Loading