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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Seit dem 1. Juli 2016 gilt die Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (Deutschsprachförderverordnung – DeuFöV)

Die Pressemitteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) teilte im Mai mit, dass zukünftig die Sprachförderung als Regelinstrument etabliert wird.

Die berufsbezogene Deutschsprachförderung ist das "staatliche[s] Kernangebot zur nachhaltigen sprachlichen und gesellschaftlichen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern". Damit soll diesen Menschen der Erwerb der deutschen Sprache ermöglicht werden, um ihre "Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern."

Bisher wurde die berufsbezogene Sprachförderung über ein Bundesprogramm durchgeführt. In dieses Programm flossen auch Geldmittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Grundsätzlich werden die ESF-Mittel nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt. Dadurch müssen "neue" Gelder immer wieder beantragt werden. Neben dem verwaltungstechnischen Aufwand kann mit einer solchen Förderung keine kontinuierliche Förderung gewährleistet werden.

Zukünftig werden die Gelder aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt, so dass die Sprachförderung zu einem "festen Bestandteil des Regelinstrumentariums für die Arbeitsmarktintegration" wird.

Als besonders werden die Möglichkeiten gesehen, "den Spracherwerb enger mit Beschäftigung, Ausbildung und Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu verknüpfen".

Die Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung kann als PDF heruntergeladen werden.

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