WDB Berlin Blog

Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Save the date! Bildungsanbietertreffen am 12.03.2014

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich zum Anbietertreffen der Weiterbildungsdatenbank Berlin ein.Gemeinsam erörtern wir Themen, geben Ideen und finden Lösungswege rund um die Weiterbildung.Lassen Sie uns den Weg gemeinsam gehen! Anregungen zu Themen und Ablauf können Sie uns mit dem per E-Mail vom 12. März 2014 zugesandten Anmeldeformular mitteilen oder Sie senden uns eine E-Mail ( laloeuf@europublic.de ). Tag der Veranstaltung: 12.03.2014Uhrzeit: 09:00 – 17:00 UhrWo: „AULA“GLS SprachenzentrumKastanienallee 8210435 Berlin Wir freuen uns über Ihren Besuch!Das Team der Weiterbildungsdatenbank Berlin

Online lernen: Zum Null-Tarif dem Professor lauschen

MOOCS Kostenlos im Internet von Uni-Professoren lernen? „Massive Open Online Courses“, kurz Moocs, machen´s möglich. Tausende Menschen welt­weit bilden sich bereits in diesen Online­vorlesungen weiter. Der Trend aus den USA findet auch hier­zulande Nach­ahmer. test.de erklärt, was die Kurse leisten – und was nicht. Zum Null­tarif und offen für jeden Moocs (sprich: muhks) sind Kurse auf akademischem Niveau, die ausschließ­lich online ablaufen. Oft handelt es sich dabei um Video­aufzeichnungen von Vorlesungen, die teil­weise durch weiterführende Literatur und Diskussions­foren ergänzt werden. Moocs sind in der Regel kostenlos und stehen jedem Interes­sierten offen – ob Berufs­tätiger, Arbeits­loser, Studierender, Schüler oder Rentner. Das Abitur muss hier keiner nach­weisen. Schnelle und unkomplizierte Anmeldung Alles, was man für die Teil­nahme benötigt, ist ein Internet­anschluss. Und die „Immatrikulation“ etwa bei Iversity ist ein Kinder­spiel: Schnell sind die eigene E-Mail-Adresse, Vor- und Nach­name in das Online-Formular getippt, jetzt noch ein Pass­wort ausgedacht – und schon ist man registriert auf der deutschen Platt­form für Massive Open Online Courses. Über sie bieten seit Oktober 2013 Hoch­schulen und Wissenschaftler Lehr­ver­anstaltungen via Internet an. Von Anatomie bis Wahr­scheinlich­keits­rechnung Auf Iver­sity finden sich zurzeit 27 Moocs zu verschiedensten Themen: von „Anatomie inter­aktiv“ über „Grund­lagen des Marketing“ bis hin zur „Einführung in die Wahr­scheinlich­keits­rechnung“. Die Anbieter sind Hoch­schulen. Die Lehrenden sind Professoren und Wissenschaftler aus Europa und den USA. Nicht immer ist die Unterrichts­sprache Deutsch. Viele Kurse finden auf Eng­lisch statt. Zurzeit lernen 320 000 Nutzer auf Iver­sity.  Mooc-Platt­formen – eine Auswahl Anbieter für Moocs schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden. test.de stellt sechs Platt­formen vor. Coursera. Die Platt­form, gegründet von zwei Professoren der Stan­ford University, verzeichnet zurzeit knapp 600 Moocs. Anbieter sind Hoch­schulen aus aller Welt. Das Themenspektrum reicht von Biologie über Kunst oder Medizin bis zu Statistik. Unterrichts­sprache ist meist Eng­lisch. edX. Die Platt­form umfasst momentan 126 Moocs, angeboten von zurzeit rund 30 Universitäten welt­weit, darunter auch die Tech­nische Universität München. Das Themenspektrum ist breit: Es gibt Kurse unter anderem Kurse zu Biologie, Ernährung, Literatur, Philosophie und Wirt­schaft. Unterrichts­sprache ist meist Eng­lisch. Aussagekräftige Zertifikate kosten. edX wurde von der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology gegründet. Iversity. Deutsche Platt­form mit zurzeit 27 Moocs verschiedener Hoch­schulen. Unterrichts­sprache ist in der Regel Eng­lisch oder Deutsch. Die Themen sind vielfältig: Medizin, Literatur, Wirt­schaft, Mathematik und weiter Fächer. Kosten in Höhe von 129 Euro fallen momentan lediglich für die Teil­nahme an Präsenz­prüfungen an. Eine solche Prüfung ist zurzeit bei drei Moocs dieser Plattt­form möglich. open HPI. Platt­form des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. Bei den Moocs geht es um das Thema Informatik. Die Kurs­sprachen sind Eng­lisch und Deutsch. Bislang fanden sieben Moocs statt, im Februar startet ein neuer Onlinekurs. Udacity. Die Platt­form bietet zurzeit rund 30 Moocs in eng­lischer Sprache, vor allem zum Thema Informatik. Die Kurse haben in der Regel kostenlose und kosten­pflichtige Teile. Gründer ist der Stan­ford-Professor Sebastian Thrun. Quelle: http://www.test.de/Online-lernen-Zum-Nulltarif-dem-Professor-lauschen-4662073-0/

Landeszuschuss für KMU

Mit dem Landeszuschuss werden zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse gefördert. Berliner Unternehmen können für die Einstellung von Arbeitslosen oder Teilnehmenden an Beschäftigungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen Zuschüsse erhalten. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach dem Einkommen der Arbeitnehmenden sowie der Vertragsdauer. Die geltenden Regelungen und Voraussetzungen entnehmen Sie bitte diesem Informationsblatt.  

Neue Dienstleisterin der Arbeitsmarkt- und Bildungsförderung in Berlin

Die ABG Arbeit in Berlin GmbH ist als neue Dienstleisterin der Arbeitsmarkt- und Bildungsförderung in Berlin ab dem 1. Januar 2014 von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen beauftragt, Maßnahmen der Beschäftigungsförderung und Qualifizierung in Berlin zu begleiten. In Kürze wird die Webseite  ausgebaut. Ab 01.01.2014 sind Arbeitsmarktförderungen des Landes Berlin generell bei den Dienstleistern ABG Arbeit in Berlin GmbH (Beschäftigung, Jobcoaching und Qualifizierung) und SPI Consult GmbH (Berufliche Aus- und Weiterbildung) über eine internetbasierte Projektverwaltung (Antragstellung, Bewilligung, Abrechnung, Mittelabforderungen) zu beantragen und abzurechnen. Grundlage ist das Programm Eureka, das bereits seit vielen Jahren für den ESF zum Einsatz kommt. Dies wurde 2013 so angepasst, dass damit sowohl ESF-geförderte als auch landesfinanzierte Förderinstrumente umgesetzt werden können. Nähere Informationen zur Antragstellung und Abrechnung über die neue Version EurekaPlus2.0 erhalten Sie von o.g. Dienstleistern bzw. ECG in weiterführenden Hinweisen und Schulungen, soweit Sie Förderungen des Landes Berlin beantragen bzw. beantragt haben. Begleitend ist außerdem eine Hotline für die Beantwortung von Fragen zur Anwendung von EurekaPlus2.0 eingerichtet. Für den Zugang zu EurekaPlus2.0 unter der Adresse https://eurekaplus.berlin.de/EurekaPlus20/ müssen sich all die Träger, die noch nicht in EurekaPlus gearbeitet haben, zunächst registrieren lassen und können dann entsprechende Anträge stellen.

Kaufmann/-frau für Büromanagement: Neuer Beruf ab 01.08.2014

Die drei bisherigen Berufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation werden zu diesem einzigen Beruf zusammengeführt. Eine perfekte Einstiegsmöglichkeit für alle, die ihre berufliche Karriere mit einer breit und solide angelegten kaufmännischen Basis starten möchten. Frischer Wind in der Büroausbildung: die Berufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation (ö.D.) werden zu einem neuen Berufsbild zusammengefasst. Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin  informiert über den neuen Ausbildungsberuf.Die Ausbildung in den Büroberufen steht bei Unternehmen und Auszubildenden hoch im Kurs. Seit vielen Jahren rangiert die Ausbildung in den drei Berufsbildern Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation (ö.D.) auf den oberen Plätzen bei den eingetragenen Ausbildungsverhältnissen. Da sich das typische Aufgabenfeld einer Bürofachkraft seit Inkrafttreten der „ehemaligen“ Berufsbilder -im Falle der Bürokaufleute 1991-, nicht zuletzt aufgrund des Einzugs moderner Computer- bzw. Internettechnik, stark geändert hat, war es an der Zeit, die berufliche Qualifizierung dem Anforderungsprofil entsprechend anzupassen. Im neuen Berufsbild der Kaufleute für Büromanagement wird es zukünftig noch besser möglich sein, die individuellen Schwerpunkte der ausbildenden Betriebe in den Ausbildungsverlauf zu integrieren. Hierfür stehen insgesamt 10 Wahlqualifikationsbausteine zur Verfügung, aus denen jeweils zwei mit einem zeitlichen Volumen von jeweils 5 Monaten fester Bestandteil des Ausbildungsplanes werden. Zusätzlich relevante Wahlqualifikationsbausteine können -was insbesondere für besonders leistungsstarke Auszubildende interessant ist- im Rahmen der Abschlussprüfung als sogenannte Zusatzqualifikation gesondert geprüft und durch ein separates Zeugnis bescheinigt werden.

Eklatanter Rückgang bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung

Die Zahl der Neueintritte in geförderte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen war im Januar so niedrig wie seit zwei Jahren nicht mehr. Sie sank gegenüber Dezember 2013 um fast 24 %. Besonders eklatant ist der Rückgang im Bereich des Rechtskreises SGB II (Langzeitarbeitslose). Hier sank die Zahl der Neueintritte gegenüber dem Vormonat um beinahe 30 %: "Wir müssen feststellen, dass das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Verwaltungskosten einerseits und Ausgaben für Qualifizierungsleistungen andererseits den Bemühungen, Langzeit-arbeitslose für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, massiv zuwider läuft", sagte der BBB-Vorsitzende Thiemo Fojkar heute. Inzwischen ist bekannt, dass im Jahr 2013 von den 304 Jobcentern, die gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit und Kommunen getragen werden, insgesamt über 327 Millionen Euro (das entspricht 13,0 Prozent) der vom Bund für Eingliederungsleistungen zugewiesenen Mittel in die Verwaltungskostenbudgets umgeschichtet wurden. Unter dem Strich wurden im Jahr 2013 von den für Eingliederungsmaßnahmen zugeteilten Ausgabemitteln lediglich ca. 84,5 % tatsächlich für diesen Zweck ausgegeben. Und vieles deutet darauf hin, dass im laufenden Haushaltsjahr 2014 ein noch größerer Teil der Bundesmittel, die eigentlich für SGB II-Eingliederungsleistungen vorgesehen sind, in die Verwaltungskostenbudgets der Jobcenter umgeschichtet wird. Auf der anderen Seite fehlen laut BA in vielen Berufsfeldern Fachkräfte, darunter sind technische Berufe sowie Gesundheits- und Pflegeberufe. "Vor diesem Hintergrund ist es nach unserer Ansicht nicht nachvollziehbar und aus arbeitsmarkt-, wirtschafts- und sozialpolitischer Sicht unverantwortlich, vorhandene Fördermittel nicht für den vorgesehenen Zweck einzusetzen" so Thiemo Fojkar weiter. "Die Politik ist hier gefordert einzugreifen und dafür zu sorgen, dass vorhandene Fördermittel ihrem Zweck entsprechend verwendet werden. Zudem muss entsprechend der Koalitionsvereinbarung die angekündigte Budgeterhöhung für Eingliederungsmaßnahmen Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt schnell umgesetzt werden."  Meldung  des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V.    

Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub

Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder beruflichen Weiterbildung dienen. Bildungsurlaub wird beim Arbeitgeber beantragt. Inanspruchnahme und Zeitpunkt des Bildungsurlaubs sind dem Arbeitgeber so früh wie möglich, mindestens jedoch 6 Wochen vor Beginn der Bildungsmaßnahme mitzuteilen. Dem Arbeitgeber ist die Anmeldung zur Bildungsveranstaltung und der Anerkennungsbescheid der zuständigen Senatsverwaltung (nur vom Veranstalter erhältlich) bzw. bei als anerkannt geltenden Veranstaltungen im Sinne des §11 (1) des BiUrlG die Bestätigung der Einrichtung vorzulegen. Suche einer Weiterbildungsveranstaltung zur Bildungsfreistellung / zum Bildungsurlaub