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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Bundesministerin Wanka eröffnet das Wissenschaftsjahr 2014

Mit einem feierlichen Auftakt im Museum für Kommunikation begann am 19. Februar offiziell das Wissenschaftsjahr 2014. Forschungsministerin Wanka begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung, Politik und Gesellschaft und stellte die Aktivitäten des Wissenschaftsjahres 2014 vor. Wie gestalten wir die Zukunft der digitalen Gesellschaft? Dieser Frage widmeten sich im Anschluss an die Eröffnungsrede der Bundesministerin sechs hochkarätige Podiumsgäste. Das Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft regt dazu an, sich mit den Veränderungen der digitalen Revolution auseinanderzusetzen und zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben. Quelle: www.digital-ist.de

Deutscher Weiterbildungspreis 2014 verliehen

Prof. Dipl.-Ing. Brigitte Caster ist die Trägerin des mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreises 2013. Caster gewann die Auszeichnung mit ihrem Konzept »Strategien zur Inklusion«. Im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung verlieh Schul- und Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann Caster den Preis am Dienstagabend (25.02.2014). Brigitte Caster ist Professorin an der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln und lehrt besonders Themen der Planungs- und Bauökonomie. Sie möchte mit ihrem Konzept einer Weiterbildung, »Strategien zur Inklusion«, Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Semestern nebenberuflichen Studiums dazu befähigen, inklusionsfördernde Strukturen im eigenen beruflichen Umfeld zu schaffen. Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Führungskräfte und mittleres Management in Behörden, Verbänden und Unternehmen. Das Projekt wird bereits umgesetzt. »Planer müssen Inklusion von vorneherein mitdenken – dann entsteht eine Umwelt, die auf nicht diskriminierende Weise barrierefrei ist«, berichtete Professorin Brigitte Caster. »Der Weg durch die Hintertür ist eine Diskriminierung ebenso wie die Rampe, die im Nachhinein irgendwo vorgeschoben wird«. Ministerin Löhrmann gratulierte der Preisträgerin und unterstrich die Bedeutung ihres Konzepts für die Umsetzung der Inklusion: »Inklusion ist eine große Aufgabe und Herausforderung. Es ist wichtig, sie in allen gesellschaftlichen Bereichen möglich zu machen – dies schließt vielfältig gestaltete Lebensräume ein. Ich hoffe, dass Ihr zukunftsweisendes Konzept weiterhin umgesetzt wird und Menschen mit Behinderungen vielfältige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht«. Als Zweitplatzierter wurde Dr. Johann Bölts von der Universität Oldenburg mit »BurnOn – Fit für eine starke Führung« geehrt. Weitere Teilnehmer, deren Einreichungen von der Jury in den Kreis der Finalisten gewählt wurden, sind Angelika Fiedler mit ihrem Konzept »Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz« und der bekannte Gedächtnistrainer Markus Hofmann mit seinem Zertifikatslehrgang »Professional Speaker«, den er gemeinsam mit der German Speakers Association und der Steinbeis-Hochschule Berlin entwickelte. Den zum ersten Mal vergebenen Sonderpreis für kleine und mittelständische Unternehmen, der mit 3.000 Euro dotiert ist, gewann die Berliner edutrainment company GmbH mit ihrer Einreichung »skillboxx«. Das Konzept ist eine umfangreiche Systematik für modernes Kompetenzmanagement und speziell zugeschnitten auf die pragmatischen Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen. Zweiter Finalist für den Sonderpreis war das Führungskräfte-Nachwuchsprogramm für Meisterinnen und Meister von Emschergenossenschaft/Lippeverband.   Quelle: http://www.deutscher-weiterbildungspreis.de/

Eintritte in berufliche Qualifizierungen deutlich angestiegen

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im Februar leicht gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte, waren 3,138 Millionen Erwerbslose registriert. Die Zahl der Neueintritte in geförderte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die im Januar so niedrig war wie seit zwei Jahren nicht mehr, ist indes deutlich, d.h. um beinahe 59 %, angestiegen. Besonders deutlich stiegen die Zugänge im Bereich des Rechtskreises SGB II (Langzeitarbeitslose). Hier nahm die Zahl der Neueintritte gegenüber dem Vormonat um gut 68 % zu. Quelle: http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201402.pdf  

Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig

Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig - und dies ist ab sofort für jedermann sichtbar. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DQR / EQR) dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelor und der Techniker zugeordnet. Die ersten Meisterbriefe mit dem Hinweis auf das DQR-Niveau wird Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im Rahmen der diesjährigen Meisterfeier der Handwerkskammer Dortmund am 22. Februar überreichen.   "Der Hinweis auf das DQR-Niveau ist bildungspolitisch ein Meilenstein. Denn dieser Satz macht die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung deutlich und unterstreicht den hohen Stellenwert des deutschen Meisters. Ein Meister muss sich nicht hinter einem Akademiker verstecken", sagte Wanka. ... Berufliche Qualifikationen finden sich auf den Niveaus 1 bis 7 des DQR und des EQR wieder. So wird beispielsweise eine dreijährige berufliche Erstausbildung auf Niveau 4 zugeordnet, ein Abschluss als Bachelor, Meister oder Techniker entspricht Niveau 6. Von dieser Zuordnung profitieren Lernende, Berufstätige, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen, denn die Wertigkeit ihrer Bildungsabschlüsse wird im europäischen Vergleich sichtbar. Bewerbungen und Jobwechsel innerhalb der Europäischen Union sollen dadurch erheblich vereinfacht werden.   Pressemeldung des BMBF  

Weiterbildung? Schluss mit Aufschieben!

Schluss mit AufschiebenSo gelingt es, Weiterbildungswünsche umzusetzen Die meisten Angestellten nehmen sich fest vor, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Doch allzu oft stellen sich der Umsetzung Hindernisse in den Weg: Ein Seminarbesuch passt gerade zeitlich nicht, das Budget ist knapp und es ist unklar, welche Kompetenzen genau weiterentwickelt werden sollen. Welche Maßnahmen können Fach- und Führungskräften dabei helfen, ihre persönliche Strategie zum lebenslangen Lernen in die Tat umzusetzen? 1. Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich Wem immer wieder die Zeit für die Umsetzung seiner Pläne fehlt, für den findet Stefanie Hecker, Referentin für Selbst- und Zeitmanagement bei der Haufe Akademie, klare Worte: „ Wer behauptet, er hätte keine Zeit gehabt, sich um die eigene Weiterbildung zu kümmern, dem kann nur entgegnet werden: Diese Zeit muss man sich selbst nehmen. Niemand kommt von außen und verschafft einem den nötigen Freiraum.“ Wie es gelingt, Prioritäten zu setzen und in Eigeninitiative die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, stellt Stefanie Hecker Schritt für Schritt dar – und bietet sowohl „kreativen Geistern“ als auch eher logisch ausgerichteten Menschen wirksame Tipps. 2. Welche Kompetenzen wichtig sind Viele Angestellte würden sehr gerne Zeit in eine Weiterbildung investieren. Das ergab die FORSA-Umfrage „Wert der Weiterbildung“ vom Februar 2013, die im Auftrag der Haufe Akademie durchgeführt wurde. Danach wären 75 % der Angestellten sogar bereit, ihre Freizeit für eine Weiterbildung zu opfern. Doch so manche unter ihnen werden von der Unsicherheit abgehalten, welche Kompetenzen weiterentwickelt werden sollen. Die Empfehlung von Birgit Neubauer, Programmbereichsleiterin bei der Haufe Akademie, lautet hier: „Welche Kompetenzen bewirken, dass Sie und damit auch Ihr Unternehmen erfolgreicher arbeiten? Was trägt unmittelbar zu schnelleren Abläufen, geringeren Kosten oder höheren Umsätzen bei?“ 3. Kleine Fortschritte Planen Sie die Weiterbildung in kleinen Etappen. Jeder erfüllte Schritt sollte als Erfolg bewusst wahrgenommen werden, danach gehen Sie den nächsten Schritt an. 4. Argumente finden – aus Sicht des Unternehmens Überzeugen Sie den Vorgesetzen, dass die betriebliche Weiterbildung der Unternehmung nützt. Und auf die guten Argumente, weiß die Kommunikationsexpertin Anja Gräfin von Kanitz, kommt es an. „Fragen Sie sich stets, wie es dem Erfolg Ihrer Abteilung nützt, wenn Sie sich bestimmte Kompetenzen aneignen.“ Wer dann noch auf den richtigen Zeitpunkt für das Gespräch mit dem Vorgesetzten achtet, zum Beispiel im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs, hat optimale Vorarbeit geleistet. 5. Nach erfolgreicher Weiterbildung ist es wichtig, die Ergebnisse im Betrieb bzw. im Team zu kommunizieren und diese in der Praxis einzusetzen. Quelle: http://www.haufe-akademie.de/wdw-anpacken http://www.haufe-akademie.de/presse/pressemitteilungen/aktuell/307

Weiterbildung: Jeder Zweite hat für 2014 konkrete Pläne

Ziele wie die persönliche Weiterentwicklung, Arbeitsplatzsicherung oder ein beruflicher Aufstieg sind die wichtigsten Gründe für eine Fortbildung. Flexible Fernlehrgänge bieten dabei vor allem für Berufstätige einen besonderen Mehrwert.  In Zusammenarbeit mit dem forsa-Institut hat das ILS jetzt ein aktuelles Stimmungsbild zum Thema Weiterbildung und Fernlernen erhoben. In der repräsentativen Bevölkerungsumfrage vom Januar 2014 beeindruckt besonders die Zahl derer, die im laufenden Jahr konkret eine Weiterbildung in Angriff nehmen wollen: Mit 47 Prozent gab rund die Hälfte aller Befragten zwischen 20 und 40 Jahren an, entsprechende Pläne zu haben. Zu den wichtigsten Motiven zählen neben der persönlichen Weiterentwicklung, die drei Viertel der Befragten nennen, auch der Erwerb konkreten Fachwissens (67 Prozent) sowie die Sicherung des Arbeitsplatzes (58 Prozent). Fast ebenso viele (55 Prozent) würden darüber hinaus Zeit zum Lernen investieren, um in ihrem aktuellen Beruf weiter aufzusteigen.QUELLE: Nach einer ILS-Meldung

IHK Bildungspreis verliehen

Die Gewinner des ersten IHK Bildungspreises sind gekürt! Am 10. Februar wurde in Berlin das Rennen um die Auszeichnung entschieden, mit der die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und die Otto Wolff-Stiftung fortan herausragendes unternehmerisches Engagement in der beruflichen Bildung würdigen. Auch das Verfahren war eine Premiere: Im bcc Berlin Congress Center stimmten 300 Experten live über die besten betrieblichen Aus- und Weiterbildungskonzepte Deutschlands ab. Beworben hatten sich mehr als 150 Unternehmen; 15 waren in die Endrunde gelangt.   Unter diesen Finalisten wurden in der von Oliver Welke moderierten Veranstaltung gestern die fünf Preisträger ermittelt. Es gewannen:   in der Kategorie kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter): Hotel und Restaurant Weißer Hirsch Wieland GmbH & Co. KG in der Kategorie mittlere Unternehmen (50 bis 500 Mitarbeiter): August Mink KG in der Kategorie große Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter): Robert Bosch GmbH Verpackungstechnik den Sonderpreis Integration: Mader GmbH & Co. KG den Sonderpreis Innovation: Seipp Wohnen GmbH   Neben Ruhm und Ehre für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Bildung nahmen die Sieger Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro entgegen, die sie an gemeinnützige Einrichtungen zur Förderung der beruflichen Bildung in den Regionen spenden.   Weitere Details zum Wettbewerb und mehr Infos sowie Video-Clips zu den Preisträgern finden Sie unter www.ihk-bildungspreis.de.