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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Kaufmann/-frau für Büromanagement: Neuer Beruf ab 01.08.2014

Die drei bisherigen Berufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation werden zu diesem einzigen Beruf zusammengeführt. Eine perfekte Einstiegsmöglichkeit für alle, die ihre berufliche Karriere mit einer breit und solide angelegten kaufmännischen Basis starten möchten. Frischer Wind in der Büroausbildung: die Berufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation (ö.D.) werden zu einem neuen Berufsbild zusammengefasst. Die Industrie- und Handelskammer zu Berlin  informiert über den neuen Ausbildungsberuf.Die Ausbildung in den Büroberufen steht bei Unternehmen und Auszubildenden hoch im Kurs. Seit vielen Jahren rangiert die Ausbildung in den drei Berufsbildern Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation und Fachangestellte/-r für Bürokommunikation (ö.D.) auf den oberen Plätzen bei den eingetragenen Ausbildungsverhältnissen. Da sich das typische Aufgabenfeld einer Bürofachkraft seit Inkrafttreten der „ehemaligen“ Berufsbilder -im Falle der Bürokaufleute 1991-, nicht zuletzt aufgrund des Einzugs moderner Computer- bzw. Internettechnik, stark geändert hat, war es an der Zeit, die berufliche Qualifizierung dem Anforderungsprofil entsprechend anzupassen. Im neuen Berufsbild der Kaufleute für Büromanagement wird es zukünftig noch besser möglich sein, die individuellen Schwerpunkte der ausbildenden Betriebe in den Ausbildungsverlauf zu integrieren. Hierfür stehen insgesamt 10 Wahlqualifikationsbausteine zur Verfügung, aus denen jeweils zwei mit einem zeitlichen Volumen von jeweils 5 Monaten fester Bestandteil des Ausbildungsplanes werden. Zusätzlich relevante Wahlqualifikationsbausteine können -was insbesondere für besonders leistungsstarke Auszubildende interessant ist- im Rahmen der Abschlussprüfung als sogenannte Zusatzqualifikation gesondert geprüft und durch ein separates Zeugnis bescheinigt werden.

Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub

Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder beruflichen Weiterbildung dienen. Bildungsurlaub wird beim Arbeitgeber beantragt. Inanspruchnahme und Zeitpunkt des Bildungsurlaubs sind dem Arbeitgeber so früh wie möglich, mindestens jedoch 6 Wochen vor Beginn der Bildungsmaßnahme mitzuteilen. Dem Arbeitgeber ist die Anmeldung zur Bildungsveranstaltung und der Anerkennungsbescheid der zuständigen Senatsverwaltung (nur vom Veranstalter erhältlich) bzw. bei als anerkannt geltenden Veranstaltungen im Sinne des §11 (1) des BiUrlG die Bestätigung der Einrichtung vorzulegen. Suche einer Weiterbildungsveranstaltung zur Bildungsfreistellung / zum Bildungsurlaub

Telefonische Studienberatungen an Fernschulen

Fernstudiengänge werden als Weiterbildungsvariante immer beliebter. Damit Zeit und Geld für ein Fernstudium auch tatsächlich gut angelegt sind, sollten sich Interessierte vor dem Studium gut beraten lassen. Die erste Anlaufstelle stellen dabei sicherlich die telefonischen Studienberatungen der Fernschulen dar. Doch wie ist es mit der Qualität dieser Beratung? Wird tatsächlich objektiv beraten oder in erster Linie verkauft? Das Team von Fernstudium Direkt hat unter dieser Fragestellung die 13 größten Fernschulen in Deutschland getestet. »Mit fiktiven beruflichen Hintergründen und unterschiedlichem Weiterbildungsinteresse traten unsere Testpersonen an die Berater heran. Dabei wurden zum einen die fachliche Qualität, die Vereinbarung von Zielen und das Aufzeigen von Lösungsvorschlägen überprüft. Zum anderen wurden die Gesprächsführung durch den Berater und die äußeren Rahmenbedingungen bewertet«, erklärt der Redakteur Udo Fleckenstein den Ablauf des Tests. Das Ergebnis fällt dabei überraschend positiv aus. Die meisten Fernschulen konnten im fachlichen Bereich mit umfangreichem Wissen überzeugen. »Bis auf wenige Ausnahmen fühlten sich unsere Tester durchaus gut beraten«, erklärt der Redakteur. Das BTB (Bildungswerk für therapeutische Berufe), die PFH (Private Hochschule Göttingen) und die IUBH (Internationale Hochschule Bad Honnef - Bonn) fielen bei dem Test mit einer besonders umfangreichen Serviceorientierung und einer sehr kompetenten Studienberatung auf. »Was uns allerdings bei dem überwiegenden Teil der Fernschulen erschreckt hat, war die sehr mangelhafte Auskunft zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Wer hier falsch oder gar nicht durch die Fernschulen beraten wird, kann nämlich am Ende bares Geld durch eine verpasste Förderung verlieren«, betont Fleckenstein. Die Testergebnisse finden Sie hier als pdf-Dokument.

Erasmus+ bringt Mobilitätsschub in Europa

Grünes Licht für die europäische Bildungskooperation: Am 1. Januar 2014 ist Erasmus+ gestartet. Das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget in Höhe von 14,7 Mrd. Euro ausgestattet. Erasmus+ bündelt die bisherigen non-formalen und formalen Bildungsprogramme der EU und macht sie überschaubarer, leichter zugänglich und besser nutzbar. Mehr als 4 Millionen Menschen in Europa - insbesondere Schüler/-innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Freiwillige - sollen so bis 2020 Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten. Hier finden Sie konkrete Informationen zu einzelnen Programmen.

Ausbildung in Teilzeit für Jugendliche

Jugendliche mit Kind oder pflegebedürftigen Angehörigen stehen vor einer großen Herausforderung: der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Diese Jugendliche können in Teilzeit einen Beruf erlernen.  Die Vorteile des Ausbildungsmodells auf einen Blick Für Jugendliche ...  Durch die flexible Gestaltung der Ausbildungszeit haben sie die Möglichkeit, Familie und Berufsausbildung miteinander in Einklang zu bringen. Sie können - trotz Familie - einen qualifizierten Berufsabschluss erreichen und dadurch für sich und ihre Kinder eine solide Lebensgrundlage schaffen. Damit verbessern sie auch ihre Chancen im späteren Erwerbsleben. Die Ausbildung kann junge Eltern aus einer möglichen Isolation holen: Sie haben eine berufliche Perspektive und Abwechslung vom Alltag. Für Betriebe ...  Sie verschaffen sich mit den jungen Eltern Zugang zu einer völlig neuen Bewerbergruppe und sichern sich hoch motivierte Auszubildende. Durch die familiäre Verantwortung bringen Auszubildende ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Organisationstalent und Motivation mit, wovon der ausbildende Betrieb profitiert. Im Wettbewerb um gute und geeignete Auszubildende profitieren Betriebe, die in Teilzeit ausbilden, von einem Image- und Standortvorteil: Sie sind familienfreundlich. Sie leisten einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Berufsausbildung in einer modernen Gesellschaft und reagieren innovativ auf veränderte Familienstrukturen. Darüber hinaus können sie die Ausbildungszeit flexibel und passend zur Betriebsstruktur gestalten. Dies ist vor allem für Betriebe von Bedeutung, die geringe Kapazitäten für eine Vollzeitberufsausbildung haben. Sie können auch in Kooperation mit anderen Akteuren, wie z. B. in einer Verbundausbildung, neu in die Berufsausbildung einsteigen und so langfristig auch den eigenen Fachkräftebedarf decken. Link: http://www.jobstarter.de