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Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Telefonische Studienberatungen an Fernschulen

Fernstudiengänge werden als Weiterbildungsvariante immer beliebter. Damit Zeit und Geld für ein Fernstudium auch tatsächlich gut angelegt sind, sollten sich Interessierte vor dem Studium gut beraten lassen. Die erste Anlaufstelle stellen dabei sicherlich die telefonischen Studienberatungen der Fernschulen dar. Doch wie ist es mit der Qualität dieser Beratung? Wird tatsächlich objektiv beraten oder in erster Linie verkauft? Das Team von Fernstudium Direkt hat unter dieser Fragestellung die 13 größten Fernschulen in Deutschland getestet. »Mit fiktiven beruflichen Hintergründen und unterschiedlichem Weiterbildungsinteresse traten unsere Testpersonen an die Berater heran. Dabei wurden zum einen die fachliche Qualität, die Vereinbarung von Zielen und das Aufzeigen von Lösungsvorschlägen überprüft. Zum anderen wurden die Gesprächsführung durch den Berater und die äußeren Rahmenbedingungen bewertet«, erklärt der Redakteur Udo Fleckenstein den Ablauf des Tests. Das Ergebnis fällt dabei überraschend positiv aus. Die meisten Fernschulen konnten im fachlichen Bereich mit umfangreichem Wissen überzeugen. »Bis auf wenige Ausnahmen fühlten sich unsere Tester durchaus gut beraten«, erklärt der Redakteur. Das BTB (Bildungswerk für therapeutische Berufe), die PFH (Private Hochschule Göttingen) und die IUBH (Internationale Hochschule Bad Honnef - Bonn) fielen bei dem Test mit einer besonders umfangreichen Serviceorientierung und einer sehr kompetenten Studienberatung auf. »Was uns allerdings bei dem überwiegenden Teil der Fernschulen erschreckt hat, war die sehr mangelhafte Auskunft zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Wer hier falsch oder gar nicht durch die Fernschulen beraten wird, kann nämlich am Ende bares Geld durch eine verpasste Förderung verlieren«, betont Fleckenstein. Die Testergebnisse finden Sie hier als pdf-Dokument.

Erasmus+ bringt Mobilitätsschub in Europa

Grünes Licht für die europäische Bildungskooperation: Am 1. Januar 2014 ist Erasmus+ gestartet. Das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget in Höhe von 14,7 Mrd. Euro ausgestattet. Erasmus+ bündelt die bisherigen non-formalen und formalen Bildungsprogramme der EU und macht sie überschaubarer, leichter zugänglich und besser nutzbar. Mehr als 4 Millionen Menschen in Europa - insbesondere Schüler/-innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Freiwillige - sollen so bis 2020 Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten. Hier finden Sie konkrete Informationen zu einzelnen Programmen.

Ausländische Studierende - Gewinn für Deutschland

Studie zeigt: Kosten der öffentlichen Hand amortisieren sich bereits, wenn 30 Prozent der Absolventen fünf Jahre lang bleiben.  Ausländische Studierende haben in vielfacher Hinsicht eine positive Wirkung auf die aufnehmenden Hochschulen und die Gastländer. Die Mobilität ausländischer Studentinnen und Studenten hat für Deutschland aber auch volkswirtschaftlichen Nutzen. Dies weist eine Studie nach, die mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) von der Prognos AG erstellt wurde. Danach haben im Jahr 2011 die 160.702 aus dem Ausland kommenden Studierenden in Deutschland Konsumausgaben von 1,531 Milliarden Euro getätigt – verglichen mit den anderen Ländern in der Studie der höchste Wert. Diese Konsumausgaben führten zu Steuereinnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro in den öffentlichen Haushalten, das entspricht 2.500 Euro pro Studierendem. Diese Wertschöpfung führt auch zu Beschäftigungseffekten, die 22.000 Arbeitsplätzen entsprechen.

Studie: Weiterbildungsverhalten von Beschäftigten und Betrieben

Studie: Zeit, Nutzen und Geld bestimmen Weiterbildungsverhalten Die Ergebnisse des Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Berufsbildung beruhen auf Daten, die aus eigenen Personen- und Betriebsbefragungen gewonnen wurden. So zeigt die Befragung von 1.600 Erwerbstätigen, dass neben den finanziellen und zeitlichen Restriktionen vor allem der erwartete Nutzen einer Weiterbildungsmaßnahme darüber entscheidet, wie hoch die persönliche Zahlungsbereitschaft ausfällt.

Weihnachtsferien

Das Büro der Weiterbildungsdatenbank Berlin bleibt vom 23.12 bis 02.01.2014 geschlossen. Wir wünschen besinnliche und erholsame Weihnachtstage. Für das neue Jahr 2014 Gesundheit und geschäftlichen Erfolg! Das Team der Weiterbildungsdatenbank Berlin [video src="Weihnachten.mp4" height="300px" width="450px"]

Berufsbildung ist Exportschlager

Die qualitativ hochwertige und praxisnahe Aus- und Weiterbildung Deutschlands wird im Ausland stark nachgefragt. Das ist ein Ergebniss aus der Studie "TrendBarometer 2012/2013 Exportbranche Aus- und Weiterbildung", für die 100 Manager deutscher Aus- und Weiterbildungsunternehmen ihre Einschätzung abgegeben haben. Immer erfolgreicher sind technische Berufe: Sie sind in sieben von zehn Fällen Gegenstand des Bildungsexports. Wichtigste internationale Leistungsangebote sind Präsenzseminare im Ausland, gefolgt von Beratungsdienstleistungen und der Ausbildung von Lehrkräften. Fast jeder vierte deutsche Anbieter exportiert Bildungsleistungen; 2010 war es noch etwa jeder zehnte. Demnach hat sich der Anteil der exportierenden Bildungsanbieter in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Die Initiative iMOVE unterstützt Deutsche Anbieter mit einem umfangreichen Serviceangebot bei der Erschließung internationaler Märkte. Mit der Marke "Training - Made in Germany" wirbt iMOVE im Ausland für deutsche Kompetenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Zudem fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung innovative Wege deutscher Aus- und Weiterbildungsanbieter ins Ausland mit der Förderrichtlinie Berufsbildungsexport. Lesen Sie mehr darüber: www.imove-germany.de www.berufsbildungsexport.de