WDB Berlin Blog

Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

Eintritte in berufliche Qualifizierungen deutlich angestiegen

Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im Februar leicht gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte, waren 3,138 Millionen Erwerbslose registriert. Die Zahl der Neueintritte in geförderte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die im Januar so niedrig war wie seit zwei Jahren nicht mehr, ist indes deutlich, d.h. um beinahe 59 %, angestiegen. Besonders deutlich stiegen die Zugänge im Bereich des Rechtskreises SGB II (Langzeitarbeitslose). Hier nahm die Zahl der Neueintritte gegenüber dem Vormonat um gut 68 % zu. Quelle: http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Monatsbericht-Arbeits-Ausbildungsmarkt-Deutschland/Monatsberichte/Generische-Publikationen/Monatsbericht-201402.pdf  

Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig

Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig - und dies ist ab sofort für jedermann sichtbar. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DQR / EQR) dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelor und der Techniker zugeordnet. Die ersten Meisterbriefe mit dem Hinweis auf das DQR-Niveau wird Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im Rahmen der diesjährigen Meisterfeier der Handwerkskammer Dortmund am 22. Februar überreichen.   "Der Hinweis auf das DQR-Niveau ist bildungspolitisch ein Meilenstein. Denn dieser Satz macht die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung deutlich und unterstreicht den hohen Stellenwert des deutschen Meisters. Ein Meister muss sich nicht hinter einem Akademiker verstecken", sagte Wanka. ... Berufliche Qualifikationen finden sich auf den Niveaus 1 bis 7 des DQR und des EQR wieder. So wird beispielsweise eine dreijährige berufliche Erstausbildung auf Niveau 4 zugeordnet, ein Abschluss als Bachelor, Meister oder Techniker entspricht Niveau 6. Von dieser Zuordnung profitieren Lernende, Berufstätige, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen, denn die Wertigkeit ihrer Bildungsabschlüsse wird im europäischen Vergleich sichtbar. Bewerbungen und Jobwechsel innerhalb der Europäischen Union sollen dadurch erheblich vereinfacht werden.   Pressemeldung des BMBF  

Weiterbildung: Jeder Zweite hat für 2014 konkrete Pläne

Ziele wie die persönliche Weiterentwicklung, Arbeitsplatzsicherung oder ein beruflicher Aufstieg sind die wichtigsten Gründe für eine Fortbildung. Flexible Fernlehrgänge bieten dabei vor allem für Berufstätige einen besonderen Mehrwert.  In Zusammenarbeit mit dem forsa-Institut hat das ILS jetzt ein aktuelles Stimmungsbild zum Thema Weiterbildung und Fernlernen erhoben. In der repräsentativen Bevölkerungsumfrage vom Januar 2014 beeindruckt besonders die Zahl derer, die im laufenden Jahr konkret eine Weiterbildung in Angriff nehmen wollen: Mit 47 Prozent gab rund die Hälfte aller Befragten zwischen 20 und 40 Jahren an, entsprechende Pläne zu haben. Zu den wichtigsten Motiven zählen neben der persönlichen Weiterentwicklung, die drei Viertel der Befragten nennen, auch der Erwerb konkreten Fachwissens (67 Prozent) sowie die Sicherung des Arbeitsplatzes (58 Prozent). Fast ebenso viele (55 Prozent) würden darüber hinaus Zeit zum Lernen investieren, um in ihrem aktuellen Beruf weiter aufzusteigen.QUELLE: Nach einer ILS-Meldung

IHK Bildungspreis verliehen

Die Gewinner des ersten IHK Bildungspreises sind gekürt! Am 10. Februar wurde in Berlin das Rennen um die Auszeichnung entschieden, mit der die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und die Otto Wolff-Stiftung fortan herausragendes unternehmerisches Engagement in der beruflichen Bildung würdigen. Auch das Verfahren war eine Premiere: Im bcc Berlin Congress Center stimmten 300 Experten live über die besten betrieblichen Aus- und Weiterbildungskonzepte Deutschlands ab. Beworben hatten sich mehr als 150 Unternehmen; 15 waren in die Endrunde gelangt.   Unter diesen Finalisten wurden in der von Oliver Welke moderierten Veranstaltung gestern die fünf Preisträger ermittelt. Es gewannen:   in der Kategorie kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter): Hotel und Restaurant Weißer Hirsch Wieland GmbH & Co. KG in der Kategorie mittlere Unternehmen (50 bis 500 Mitarbeiter): August Mink KG in der Kategorie große Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter): Robert Bosch GmbH Verpackungstechnik den Sonderpreis Integration: Mader GmbH & Co. KG den Sonderpreis Innovation: Seipp Wohnen GmbH   Neben Ruhm und Ehre für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Bildung nahmen die Sieger Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro entgegen, die sie an gemeinnützige Einrichtungen zur Förderung der beruflichen Bildung in den Regionen spenden.   Weitere Details zum Wettbewerb und mehr Infos sowie Video-Clips zu den Preisträgern finden Sie unter www.ihk-bildungspreis.de.

Save the date! Bildungsanbietertreffen am 12.03.2014

Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich zum Anbietertreffen der Weiterbildungsdatenbank Berlin ein.Gemeinsam erörtern wir Themen, geben Ideen und finden Lösungswege rund um die Weiterbildung.Lassen Sie uns den Weg gemeinsam gehen! Anregungen zu Themen und Ablauf können Sie uns mit dem per E-Mail vom 12. März 2014 zugesandten Anmeldeformular mitteilen oder Sie senden uns eine E-Mail ( laloeuf@europublic.de ). Tag der Veranstaltung: 12.03.2014Uhrzeit: 09:00 – 17:00 UhrWo: „AULA“GLS SprachenzentrumKastanienallee 8210435 Berlin Wir freuen uns über Ihren Besuch!Das Team der Weiterbildungsdatenbank Berlin

Online lernen: Zum Null-Tarif dem Professor lauschen

MOOCS Kostenlos im Internet von Uni-Professoren lernen? „Massive Open Online Courses“, kurz Moocs, machen´s möglich. Tausende Menschen welt­weit bilden sich bereits in diesen Online­vorlesungen weiter. Der Trend aus den USA findet auch hier­zulande Nach­ahmer. test.de erklärt, was die Kurse leisten – und was nicht. Zum Null­tarif und offen für jeden Moocs (sprich: muhks) sind Kurse auf akademischem Niveau, die ausschließ­lich online ablaufen. Oft handelt es sich dabei um Video­aufzeichnungen von Vorlesungen, die teil­weise durch weiterführende Literatur und Diskussions­foren ergänzt werden. Moocs sind in der Regel kostenlos und stehen jedem Interes­sierten offen – ob Berufs­tätiger, Arbeits­loser, Studierender, Schüler oder Rentner. Das Abitur muss hier keiner nach­weisen. Schnelle und unkomplizierte Anmeldung Alles, was man für die Teil­nahme benötigt, ist ein Internet­anschluss. Und die „Immatrikulation“ etwa bei Iversity ist ein Kinder­spiel: Schnell sind die eigene E-Mail-Adresse, Vor- und Nach­name in das Online-Formular getippt, jetzt noch ein Pass­wort ausgedacht – und schon ist man registriert auf der deutschen Platt­form für Massive Open Online Courses. Über sie bieten seit Oktober 2013 Hoch­schulen und Wissenschaftler Lehr­ver­anstaltungen via Internet an. Von Anatomie bis Wahr­scheinlich­keits­rechnung Auf Iver­sity finden sich zurzeit 27 Moocs zu verschiedensten Themen: von „Anatomie inter­aktiv“ über „Grund­lagen des Marketing“ bis hin zur „Einführung in die Wahr­scheinlich­keits­rechnung“. Die Anbieter sind Hoch­schulen. Die Lehrenden sind Professoren und Wissenschaftler aus Europa und den USA. Nicht immer ist die Unterrichts­sprache Deutsch. Viele Kurse finden auf Eng­lisch statt. Zurzeit lernen 320 000 Nutzer auf Iver­sity.  Mooc-Platt­formen – eine Auswahl Anbieter für Moocs schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden. test.de stellt sechs Platt­formen vor. Coursera. Die Platt­form, gegründet von zwei Professoren der Stan­ford University, verzeichnet zurzeit knapp 600 Moocs. Anbieter sind Hoch­schulen aus aller Welt. Das Themenspektrum reicht von Biologie über Kunst oder Medizin bis zu Statistik. Unterrichts­sprache ist meist Eng­lisch. edX. Die Platt­form umfasst momentan 126 Moocs, angeboten von zurzeit rund 30 Universitäten welt­weit, darunter auch die Tech­nische Universität München. Das Themenspektrum ist breit: Es gibt Kurse unter anderem Kurse zu Biologie, Ernährung, Literatur, Philosophie und Wirt­schaft. Unterrichts­sprache ist meist Eng­lisch. Aussagekräftige Zertifikate kosten. edX wurde von der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology gegründet. Iversity. Deutsche Platt­form mit zurzeit 27 Moocs verschiedener Hoch­schulen. Unterrichts­sprache ist in der Regel Eng­lisch oder Deutsch. Die Themen sind vielfältig: Medizin, Literatur, Wirt­schaft, Mathematik und weiter Fächer. Kosten in Höhe von 129 Euro fallen momentan lediglich für die Teil­nahme an Präsenz­prüfungen an. Eine solche Prüfung ist zurzeit bei drei Moocs dieser Plattt­form möglich. open HPI. Platt­form des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam. Bei den Moocs geht es um das Thema Informatik. Die Kurs­sprachen sind Eng­lisch und Deutsch. Bislang fanden sieben Moocs statt, im Februar startet ein neuer Onlinekurs. Udacity. Die Platt­form bietet zurzeit rund 30 Moocs in eng­lischer Sprache, vor allem zum Thema Informatik. Die Kurse haben in der Regel kostenlose und kosten­pflichtige Teile. Gründer ist der Stan­ford-Professor Sebastian Thrun. Quelle: http://www.test.de/Online-lernen-Zum-Nulltarif-dem-Professor-lauschen-4662073-0/