WDB Berlin Blog

Neuigkeiten zum Thema berufliche Weiterbildung

7. Job- und Karrieremesse „Gesundheit als Beruf“ am 14./15. März 2014 in Berlin

Die WDB Berlin nimmt teil an der 7. Job- und Karrieremesse „Gesundheit als Beruf“ am Stand 02 im 2. OG. Am Sonnabend findet um 12.40 Uhr im Kleistsaal ein Vortrag statt: "Weiterbildungen im Gesundheitsbereich im WDB Suchportal finden". Die Öffnungszeiten: Freitag 9-17 Uhr und Sonnabend 9-15 Uhr Messe-Ort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin, Eintritt frei Die Messe zeigt konkrete Stellenangebote und Qualifizierungsmöglichkeiten der Gesundheitswirtschaft in Berlin-Brandenburg. Die Besucher erhalten umfassende Infos zu Jobs, Praktika, Studium, Finanzierungsangeboten, Aus-, Fort- und Weiterbildungen in der Gesundheitsbranche. Auf der „Gesundheit als Beruf“ sind zahlreiche Branchenvertreter – Unternehmen und Einrichtungen aus den Bereichen Pharmazie, Pflege, Medizin, Management, Diagnostik, Technik-, Ingenieur- und Naturwissenschaften. www.gesundheit-als-beruf.de        

Motto für den 5. Deutschen Weiterbildungstag 2014 lautet: "europa BILDEN"

Nach intensiver Arbeit hinter den Kulissen präsentiert sich der Deutsche Weiterbildungstag 2014 ab sofort in der Öffentlichkeit! Den Anfang macht die Veröffentlichung des Mottos für den mittlerweile 5. Deutschen Weiterbildungstag. Es lautet: »europa BILDEN«. Warum dieses Motto? Warum Europa? Die Veranstalter haben intensiv diskutiert und einhellig entschieden: Der Deutsche Weiterbildungstag am 19. September 2014 steht erstmals unter einem Schwerpunktthema und zwar – Europa. »Unsere Überzeugung: allgemeine, kulturelle, politische und berufliche Weiterbildung sind Eckpfeiler eines zukunftsorientierten Europas. Unser Ziel: eine vielfältige Bildungsoffensive als Beitrag zur Gestaltung der europäischen Zukunft. Unser Motto: europa BILDEN«. Soweit ein Auszug aus der Begründung der Auswahlkommission zum Motto 2014. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie unter: http://www.deutscher-weiterbildungstag.de/die-initiative/motto-2014.html Nutzen Sie die Chance, an diesem Tag für Weiterbildung und Lebenslanges Lernen zu werben und mit einer eigenen Veranstaltung aktiv zu sein. Das europäische Motto darf gerne als Leitmotiv für IHRE Veranstaltung genutzt werden – muss es aber nicht. Wichtig ist nur, dass Ihre Aktion rund um den 19. September 2014 stattfindet (plus/minus 1 Woche).

Trotz erhöhter Zuwanderung droht Fachkräfteengpass

BIBB und IAB legen neue Arbeitsmarktprojektionen vor Trotz einer seit dem Jahr 2010 stetig zunehmenden Zuwanderung sowie steigender Erwerbsquoten wird es möglicherweise nicht gelingen, den drohenden Fachkräfteengpass im mittleren Qualifikationsbereich - also bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung - zu verhindern. So könnte die Zahl der am Arbeitsmarkt verfügbaren Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung bis zum Jahr 2030 um rund drei Millionen zurückgehen. Dies liegt hauptsächlich an der weiter schrumpfenden Erwerbsbevölkerung. Zudem lässt sich seit einigen Jahren eine höhere Studierneigung der jungen Generation beobachten. Bis zum Jahr 2030 könnten so rund 1,6 Millionen Personen mit akademischer Ausbildung zusätzlich zur Verfügung stehen. Bezogen auf Branchen bestätigt die aktuelle Projektion vorangegangene Untersuchungen, wonach der Dienstleistungssektor weiter an Bedeutung zunehmen wird. Allerdings werden voraussichtlich nicht alle Dienstleistungssektoren gleichermaßen zulegen. Im Gegenteil: In einzelnen Branchen wie zum Beispiel bei "Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz- und Gebrauchsgütern" werden eher weniger Beschäftigte benötigt. Auch in den Bereichen "Verarbeitendes Gewerbe", "Energie- und Wasserversorgung", "Baugewerbe", "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung" sowie "Erziehung und Unterricht" werden künftig weitaus weniger Arbeitskräfte eingesetzt. Wird das Ausbildungsverhalten auf dem momentanen Status quo fortgeführt, sagen die Forscher und Forscherinnen von BIBB und IAB ein Überangebot an Arbeitskräften in den Berufshauptfeldern "Lehrende Berufe" und "Büro- und kaufmännische Dienstleistungsberufe" voraus. Rekrutierungsschwierigkeiten ergeben sich hingegen vor allem in den "Gesundheits- und Sozialberufen" und den "be-, verarbeitenden und instandsetzenden Berufen" Pressemitteilung: http://www.bibb.de/de/66476.htm  

Berlin/Brandenburg: 3. Bildungsbericht

Das Amt für Statistik (AfS) und das Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg veröffentlichten Ende Februar 2014 den dritten gemeinsamen Bildungsbericht der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg.   Der Bericht »Bildung in Berlin und Brandenburg 2013« ist im Auftrag der Senatverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg erstellt worden. Der Aufbau des indikatorgestützten Berichts ist an »Bildung in Deutschland« angelehnt. Mit einer Orientierung am Lebenslauf setzt der regionale Bildungsbericht das Bildungsmonitoring fort, das mit dem ersten Bildungsbericht 2008 für Berlin und Brandenburg begonnen wurde. Die Kernindikatoren werden im zeitlichen Verlauf dargestellt, um langfristige Entwicklungen abzubilden. Im Rahmen der Analyse der wirtschaftlichen und demographischen Rahmenbedingungen werden insbesondere die familiären Verhältnisse, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, fokussiert. Zudem werden Grundinformationen, wie z.B. der aktuell erreichte Bildungsstand der Bevölkerung, zusammengestellt. Anschließend werden die zentralen Daten zu den einzelnen Bildungsphasen von frühkindlicher Bildung über den Besuch von allgemeinbildenden Schulen bis hin zu den verschiedenen Formen der beruflichen Bildung dokumentiert und erläutert. Hierbei wird auch dem Thema Inklusion verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Das abschließende Kapitel thematisiert Aspekte der Qualitätssicherung und -entwicklung in der Schule, z.B. Ergebnisse der Schulinspektion/Schulvisitation, aus dem Ländervergleich auf der Grundlage der Bildungsstandards und aus den Vergleichsarbeiten in der dritten und achten Jahrgangsstufe. Den Tabellen im Anhang sind zahlreiche weiterführende Daten zu entnehmen. Quelle: https://www.bildungsbericht-berlin-brandenburg.de/pdfs2013/bildungsbericht_2013.pdf

Bundesministerin Wanka eröffnet das Wissenschaftsjahr 2014

Mit einem feierlichen Auftakt im Museum für Kommunikation begann am 19. Februar offiziell das Wissenschaftsjahr 2014. Forschungsministerin Wanka begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Forschung, Politik und Gesellschaft und stellte die Aktivitäten des Wissenschaftsjahres 2014 vor. Wie gestalten wir die Zukunft der digitalen Gesellschaft? Dieser Frage widmeten sich im Anschluss an die Eröffnungsrede der Bundesministerin sechs hochkarätige Podiumsgäste. Das Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft regt dazu an, sich mit den Veränderungen der digitalen Revolution auseinanderzusetzen und zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben. Quelle: www.digital-ist.de

Deutscher Weiterbildungspreis 2014 verliehen

Prof. Dipl.-Ing. Brigitte Caster ist die Trägerin des mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreises 2013. Caster gewann die Auszeichnung mit ihrem Konzept »Strategien zur Inklusion«. Im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung verlieh Schul- und Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann Caster den Preis am Dienstagabend (25.02.2014). Brigitte Caster ist Professorin an der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln und lehrt besonders Themen der Planungs- und Bauökonomie. Sie möchte mit ihrem Konzept einer Weiterbildung, »Strategien zur Inklusion«, Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Semestern nebenberuflichen Studiums dazu befähigen, inklusionsfördernde Strukturen im eigenen beruflichen Umfeld zu schaffen. Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Führungskräfte und mittleres Management in Behörden, Verbänden und Unternehmen. Das Projekt wird bereits umgesetzt. »Planer müssen Inklusion von vorneherein mitdenken – dann entsteht eine Umwelt, die auf nicht diskriminierende Weise barrierefrei ist«, berichtete Professorin Brigitte Caster. »Der Weg durch die Hintertür ist eine Diskriminierung ebenso wie die Rampe, die im Nachhinein irgendwo vorgeschoben wird«. Ministerin Löhrmann gratulierte der Preisträgerin und unterstrich die Bedeutung ihres Konzepts für die Umsetzung der Inklusion: »Inklusion ist eine große Aufgabe und Herausforderung. Es ist wichtig, sie in allen gesellschaftlichen Bereichen möglich zu machen – dies schließt vielfältig gestaltete Lebensräume ein. Ich hoffe, dass Ihr zukunftsweisendes Konzept weiterhin umgesetzt wird und Menschen mit Behinderungen vielfältige gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht«. Als Zweitplatzierter wurde Dr. Johann Bölts von der Universität Oldenburg mit »BurnOn – Fit für eine starke Führung« geehrt. Weitere Teilnehmer, deren Einreichungen von der Jury in den Kreis der Finalisten gewählt wurden, sind Angelika Fiedler mit ihrem Konzept »Motivierende Kurzintervention am Arbeitsplatz« und der bekannte Gedächtnistrainer Markus Hofmann mit seinem Zertifikatslehrgang »Professional Speaker«, den er gemeinsam mit der German Speakers Association und der Steinbeis-Hochschule Berlin entwickelte. Den zum ersten Mal vergebenen Sonderpreis für kleine und mittelständische Unternehmen, der mit 3.000 Euro dotiert ist, gewann die Berliner edutrainment company GmbH mit ihrer Einreichung »skillboxx«. Das Konzept ist eine umfangreiche Systematik für modernes Kompetenzmanagement und speziell zugeschnitten auf die pragmatischen Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen. Zweiter Finalist für den Sonderpreis war das Führungskräfte-Nachwuchsprogramm für Meisterinnen und Meister von Emschergenossenschaft/Lippeverband.   Quelle: http://www.deutscher-weiterbildungspreis.de/